Artist´s Statement:

Painting with glass is similar to drawing ... it is like the first kiss:quiet, clean, light and it carries within the deepest emotions.
If you like glass, you will love beads, and if you love beads .... hope you will love my Shop ♥


11.12.2021

Weihnachten .... Bald

 Vor langer Zeit schrieb ich, dass Weihnachten die große Zeit des Zuviel sei

…. (Das sagte bereits im 18. Jh. James Henry Leigh Hunt)

Ja, das denke ich immer noch, dass Weihnachten (und nicht nur) durchaus eine Zeit des Zuviels sein darf, vor allem eine Zeit des
Zuviel Zeit schenkens,
des Zuviel Mensch seins,
des Zuviel Freude schenkens und eine Zeit des Zuviel der Dinge, die das Glück des Lebens ausmachen.


 

Auch in diesem Corona Jahr denke ich es immer noch, auch wenn dieses Zuviel anders ist.

Es war ein bewegtes Jahr für mich, ein Jahr mit sehr vielen schwierigen und traurigen Momenten in denen Verzweiflung und Machtlosigkeit sich breit gemacht haben, als im Januar mein Vater starb und es keinen Abschied gab. Kein letztes mal ... kein ... kein gar nichts. Auch das war ein ZUVIEL.

Aber es war auch ein Jahr voller schöner Überraschungen, ein Jahr schöner Begegnungen und ein Jahr in der ich sehr viel Liebe und Wertschätzung erfahren durfte als in im Sommer Abschied nehmen durfte. Abschied von meiner Kindheit, Jugend, von meinem Kindheitshaus und endgültig von meiner Heimat. 

Ich durfte ganz viel Hilfe und Wärme von ganz vielen Menschen erfahren. Danke euch allen dafür ... Unbeschreiblich war das, dank euch habe ich alles geschafft, da konnten mich selbst die Mühlen der rumänischen Behörden nicht unterkriegen.

Es sind die wertvollen Menschen in unserem Leben, die uns so viel Mut gegeben haben.
Und dafür sage ich heute bereits DANKE, ich danke euch allen, die mir diese Leichtigkeit und Mut und Heiterkeit geschenkt haben, wunderbare Stunden und so viel Liebe, so viel Leben.

Heute zum 3. Advent wünsche ich euch allen:

Leichtigkeit ……Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
Heiterkeit ………heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut …………….Mut zu haben ohne Übermut

 - das ist die Kunst des Lebens - (Theodor Fontane)... Auch wenn es manchmal noch so schwer fällt.


Ich danke allen, die mich dieses Jahr berührt haben, unterstützt haben (auch finanziell mit Käufen im Etsy Shop ETSY SHOP ... Denn es waren 2 sehr schwere Jahre), an mich gedacht haben ♥. Danke.

07.05.2021

Mai 2021

 .... Und immer noch das Hauptthema Corona


Zeit vergeht, Zeit kommt und leider hat sich nicht viel geändert hier. Außer dass ich immer noch mit ganz viel Passion und Liebe Geschichten in Glas und auf der Leinwand erzähle.

Es gibt aber auch kleine Lichtblicke:

Im September steht die erste Ausstellung in Sars Poteries im Glasmuseum an.  Ich habe gestern die Nachricht bekommen, dass ich angenommen wurde und ich hoffe, dass sie stattfindet. 

Und vielleicht, vielleicht folgen noch weitere schöne Ausstellungen nach so langer Zeit. 

Mein größter Wunsch wäre es, auch die Möglichkeit einer Ausstellung meiner Bilder zu bekommen, daran arbeite ich noch :-).

 Denn ich  habe auch viel gemalt.



 ... und bis dahin erzähle ich euch weiter meine Geschichten inspiriert aus dem wahren Leben.

Wie diese hier:

Haus of Love | Das Wolkenhaus

Ein Armband aus Glas, gestaltet mit viel Liebe und einem kleinen Zwinkern




Bleibt gesund ♥

02.08.2020

Den Sommer mit Leben füllen

Für die schönen Momente im Leben, für Herz und Seele ..... Am Strand oder egal wo .... Man hat nie genug Glasarmbänder, oder :-))?



14.06.2020

Da sind sie wieder .... diese unsichtbaren Verbindungen


 Ich hatte bereits vor einiger Zeit über diesen alten chinesischen Glauben, dass jeder Mensch mit allen denen er/sie jemals begegnen wird, der ihnen jemals wichtig sein wird, durch unsichtbare rote Fäden verbunden ist geschrieben .....  *

Und als ich mir ein paar Tage vorige Woche zum Malen nahm (was mich mit großer Freude erfüllte) ..... Da waren sie plötzlich da. Unbewusst schlängelte mein Pinsel mit großer Leichtigkeit über die Leinwand, mal farbig, mal monochrom aber mit ganz großer Freude. Das Ganze ergab dann ein Gedicht, ich hatte es mal bei  Hermann Josef Schmitz gelesen und ich trage es schon ein Weile in meinem Herzen :-))... Wenn man sich die Zeit nimmt, dann könnte man es fühlen.

Einen schönen Sonntag euch ihr Lieben da draußen, passt gut auf euch auf ♥


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*Der Glaube besagt, dass sich die Fäden dehnen oder verwirren können, aber sie werden niemals brechen.

Ich war sofort fasziniert von dieser Vorstellung, ich konnte plötzlich all diese winzigen roten Stränge spüren, die sich um mich herum schlängelten.
Die Chinesen glauben, dass sie von Geburt an von uns ausgehen, sobald wir die Welt betreten. Wenn wir älter werden, werden die Fäden mit jedem Jahr enger und bringen uns näher zu den Menschen, deren Leben dazu bestimmt ist, sich irgendwie mit unserem Leben zu verflechten.

Es ist faszinierend, sich die Milliarden von Menschen vorzustellen, alle mit kleinen Fäden um ihren Körper herum, die sich aus ihren Seelen herausdrehen und sie miteinander verbinden, Millionen roter Netze, die sich über und unter kreuzen und sich umeinander wickeln.

 Es gibt einige Fäden, die wir spüren können, die so fest sind, dass ihre Existenz kaum eine sinnliche Übung ist. Das Purpurband das uns an unsere Eltern bindet, an unsere Geschwister, an unsere Großeltern und Tanten und Onkel und Cousins, an unsere Kinder.
Es gibt andere, fast so stark, die uns mit unseren engsten Freunden verbinden, mit den Menschen, die den ganzen Weg mit uns gehen, mit den Menschen, die unsere Gedanken und Handlungen und Gefühle beeinflusst haben. Aber das zu sehen, erfordert keine Vorstellungskraft oder Glauben.

Magisch sind aber die durchsichtigen Fäden, die hauchdünnen, die sich in Nebel verwandeln, die an unsichtbaren Stellen uns zusammenhalten, die Unglaublichsten, die schwer zu verstehen sind.

Diejenigen, die seit der Geburt da waren, die sich ständig zu Menschen ausbreiten, deren Gesichter wir nicht kennen, deren Stimmen wir nicht erkennen würden, deren Namen nur Buchstaben in einer bestimmten Reihenfolge sind. Zu den Menschen, denen wir noch nicht begegnet sind, zu den Menschen, deren Wege wir noch nicht gekreuzt haben, aber die existieren und uns unbekannt sind.

Es sind die Fäden zu den Seelen, die so zart an uns gebunden sind.

Vielleicht werden sich diese Fäden eines Tages verbinden, vielleicht reisen sie eine Weile zusammen mit uns, um sich dann von uns zu trennen. Oder sie blicken vielleicht nur einen kleinen Augenblick eines Tages in unser Leben. Aber sie sind da draußen und kommen immer näher und enger, jede Minute, jede Sekunde.

Dieser Gedanke macht es mir leicht, mich immer wieder in das Unbekannte zu stürzen. An einem neuen Ort oder in einer neuen Phase meines Lebens ist es wunderbar zu wissen, dass diese Fäden da sind, uns berühren, verändern, zusammenhalten.
Ich fühle mich wie in einem Kokon, beschützt und trotzdem vernetzt.