Artist´s Statement:

Painting with glass is similar to drawing ... it is like the first kiss:quiet, clean, light and it carries within the deepest emotions.
If you like glass, you will love beads, and if you love beads .... hope you will love my Shop ♥


14.06.2020

Da sind sie wieder .... diese unsichtbaren Verbindungen


 Ich hatte bereits vor einiger Zeit über diesen alten chinesischen Glauben, dass jeder Mensch mit allen denen er/sie jemals begegnen wird, der ihnen jemals wichtig sein wird, durch unsichtbare rote Fäden verbunden ist geschrieben .....  *

Und als ich mir ein paar Tage vorige Woche zum Malen nahm (was mich mit großer Freude erfüllte) ..... Da waren sie plötzlich da. Unbewusst schlängelte mein Pinsel mit großer Leichtigkeit über die Leinwand, mal farbig, mal monochrom aber mit ganz großer Freude. Das Ganze ergab dann ein Gedicht, ich hatte es mal bei  Hermann Josef Schmitz gelesen und ich trage es schon ein Weile in meinem Herzen :-))... Wenn man sich die Zeit nimmt, dann könnte man es fühlen.

Einen schönen Sonntag euch ihr Lieben da draußen, passt gut auf euch auf ♥


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*Der Glaube besagt, dass sich die Fäden dehnen oder verwirren können, aber sie werden niemals brechen.

Ich war sofort fasziniert von dieser Vorstellung, ich konnte plötzlich all diese winzigen roten Stränge spüren, die sich um mich herum schlängelten.
Die Chinesen glauben, dass sie von Geburt an von uns ausgehen, sobald wir die Welt betreten. Wenn wir älter werden, werden die Fäden mit jedem Jahr enger und bringen uns näher zu den Menschen, deren Leben dazu bestimmt ist, sich irgendwie mit unserem Leben zu verflechten.

Es ist faszinierend, sich die Milliarden von Menschen vorzustellen, alle mit kleinen Fäden um ihren Körper herum, die sich aus ihren Seelen herausdrehen und sie miteinander verbinden, Millionen roter Netze, die sich über und unter kreuzen und sich umeinander wickeln.

 Es gibt einige Fäden, die wir spüren können, die so fest sind, dass ihre Existenz kaum eine sinnliche Übung ist. Das Purpurband das uns an unsere Eltern bindet, an unsere Geschwister, an unsere Großeltern und Tanten und Onkel und Cousins, an unsere Kinder.
Es gibt andere, fast so stark, die uns mit unseren engsten Freunden verbinden, mit den Menschen, die den ganzen Weg mit uns gehen, mit den Menschen, die unsere Gedanken und Handlungen und Gefühle beeinflusst haben. Aber das zu sehen, erfordert keine Vorstellungskraft oder Glauben.

Magisch sind aber die durchsichtigen Fäden, die hauchdünnen, die sich in Nebel verwandeln, die an unsichtbaren Stellen uns zusammenhalten, die Unglaublichsten, die schwer zu verstehen sind.

Diejenigen, die seit der Geburt da waren, die sich ständig zu Menschen ausbreiten, deren Gesichter wir nicht kennen, deren Stimmen wir nicht erkennen würden, deren Namen nur Buchstaben in einer bestimmten Reihenfolge sind. Zu den Menschen, denen wir noch nicht begegnet sind, zu den Menschen, deren Wege wir noch nicht gekreuzt haben, aber die existieren und uns unbekannt sind.

Es sind die Fäden zu den Seelen, die so zart an uns gebunden sind.

Vielleicht werden sich diese Fäden eines Tages verbinden, vielleicht reisen sie eine Weile zusammen mit uns, um sich dann von uns zu trennen. Oder sie blicken vielleicht nur einen kleinen Augenblick eines Tages in unser Leben. Aber sie sind da draußen und kommen immer näher und enger, jede Minute, jede Sekunde.

Dieser Gedanke macht es mir leicht, mich immer wieder in das Unbekannte zu stürzen. An einem neuen Ort oder in einer neuen Phase meines Lebens ist es wunderbar zu wissen, dass diese Fäden da sind, uns berühren, verändern, zusammenhalten.
Ich fühle mich wie in einem Kokon, beschützt und trotzdem vernetzt.

09.06.2020

Heimat ist dort, wo das Herz sich wohl fühlt

Momentan blühen die Wiesen rund ums Haus wunderschön, die Natur explodiert förmlich und nicht nur der See nebenan ruft, die Wildblumen und die Gräser sind es, die so viel Charm ausstrahlen.

Wenn man genau hinschaut, entdeckt man so eine Vielfalt an Formen, unglaublich. Und dann der Duft und all die Geräusche, wenn der Wind leicht durch die langen Gräser weht und sie einen umstreicheln und leise Töne ins Ohr flüstern.

Ratzeburg hat so viele schöne Ecken, ich lebe hier gern, ein kleine Stadt und doch mitten in der Natur..... Inspiration ist überall und ich habe jetzt richtig Lust meine Eindrücke auf die Leinwand zu bringen.

Malen ist wie atmen zurzeit ... lebensnotwendig ;-). Aber zuerst der Jahresabschluss ..... Auch notwendig.






Habt eine schöne Woche ihr Lieben da draußen, genießt den Sommer ♥

06.06.2020

Glück ist leicht

Beim Spaziergang im Wald fand ich gestern diese Steine .... Sich selber lieben, sein Leben lieben, wie wunderbar. Etwas was ich noch lernen muss, da habe ich noch so die eine oder andere Schwierigkeit.

Und dann noch in Rot, jetzt, wo ROT so ein Thema bei mir ist. Was für ein Glück.











Meine letzten beiden Bilder sprechen vom Glück einen Garten zu haben, von dem vielen Rot um mich herum und wenn man ganz genau hinguckt, dann kann man sogar das Eine oder Andere versteckt im Bild entdecken.

Detail
Glück ist leicht (rot)
Diptychon, Acryl auf Leinwand, 120 x 80

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14.05.2020

Klein, aber Fein - Neuer Schmuck aus Glas im Glasmuseum Immenhausen

Ihr Lieben,

coronabedingt wird es keine Vernissage geben (sehr schade), aber ab dem 17. Mai 2020 ist das Museum auf und ihr könnt diese schöne Ausstellung besuchen.

Wenn ihr mögt, freue ich mich auf ein Feedback und wünsche euch ganz viel Freude,

von Herzen eure
Manu